Zahnarztpraxis Dres. Mounts

Ihre Zahnärzte in Stromberg

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Zahnarztpraxis Dres. Mounts
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Behandler Zahnarztpraxis Dres. Mounts

Zahnarztpraxis Dres. Mounts

  • Unser Behandlungsspektrum

    Mit drei behandelnden Zahnärzten und einer Dentalhygienikerin können wir ein breites Behandlungsspektrum abdecken.
    Schauen Sie sich in den einzelnen Kategorien um und machen Sie sich ein Bild von unserer Arbeit.
    Wenn Sie Fragen haben stehen wir Ihnen gerne persönlich zur Verfügung.

  • Füllungsmaterialien

    Glücklicherweise hat es sich herumgesprochen: Karies ist vermeidbar!
    Immer mehr Menschen putzen ihre Zähne sorgfältig und reinigen auch die Zwischenräume regelmäßig mit den für sie geeigneten Hilfsmitteln wie Zahnzwischenraumbürsten oder Zahnseide.
    Bei der regelmäßigen professionellen Zahnreinigung, die wir ebenso wie unabhängige Experten wie die Stiftung Warentest zweimal jährlich für sinnvoll halten, werden zusätzlich die Bereiche gereinigt, die für Sie selbst nicht zugänglich sind. Ferner zeigen wir Ihnen gezielt, wie Sie Problembereiche optimal reinigen können.
    Durch die Kombination dieser Maßnahmen wird Karies glücklicherweise immer seltener, und mit immer genaueren Diagnoseverfahren können wir Karies oftmals so rechtzeitig erkennen, dass der bereits entstandene Schaden minimal ist.
    Umso wichtiger ist es, entstandene Defekte so zu versorgen, dass hierbei nicht unnötig gesunde Zahnhartsubstanz verletzt wird und die Reparatur des Schadens möglichst lange hält.
    Je nach Größe und Form des Defekts stehen verschiedene Versorgungsformen zur Wahl. Sie sollen hier eine Übersicht erhalten:

  • Herausnehmbarer Zahnersatz

    Modellgussprothese


    Die sogenannte „Modellgussprothese“, oftmals vereinfacht auch „Hakenprothese“ oder „Klammerprothese“ ist die einfachste Art, herausnehmbaren Zahnersatz an den verbliebenen Zähnen zu verankern.
    Um den Zahnersatz zu verankern, macht man sich zu nutzen, dass die Zahnkrone natürlicher Zähne eine bauchige Form hat. Um den Zahnersatz zu verankern, werden metallene Klammern genutzt, die den Zahn exakt umfassen und mit ihren Enden unterhalb der Krümmung der Zahnkrone einschnappen. Diese Konstruktion verhindert sicher, dass der Zahnersatz sich unbeabsichtigt, z.B. beim Husten oder Sprechen, löst.

    Vorteile:

    sehr einfache, kostengünstige Konstruktion

    Nachteile:

    Klammern sichern vor dem Herausfallen, können die Prothese aber nicht dreidimensional sicher stabilisieren; daher ist Prothesenbewegung möglich
    sichtbare Klammern
    Klammern stellen Schmutznische dar, hierdurch Kariesrisiko
    bei Verlust einzelner Pfeilerzähne teils aufwändiger Prothesenumbau nötig
    geringe Beschädigung der Klammerzähne nötig (s.u.)

    Diese Lösung entspricht dem Standard der gesetzlichen Krankenversicherung. Die Kaufunktion kann damit sicher wiederhergestellt werden. Eine absolute Stabilisierung der Prothese kann mit diesem Verfahren jedoch nicht erzielt werden; wegen der optisch meist sichtbaren hakenförmigen Klammern wird diese Prothesenart von vielen Patienten abgelehnt.


    Teleskopkronen


    Teleskopkronen sind ein vor allem im deutschsprachigen Raum sehr häufig angewandtes und bewährtes Mittel, herausnehmbaren Zahnersatz sicher und stabil an den verbliebenen Zähnen zu verankern.
    Diese Konstruktion wird vor allem bei wenigen Restzähnen in einem Kiefer gewählt sowie in Fällen, in denen die Zähne, z.B. parodontologisch vorgeschädigt sind.
    Jeder für die Verankerung der Prothese zu verwendende Zahn erhält hierfür eine erste Krone in Form einer ganz leicht konischen, fast zylindrischen Metallkappe, die sogenannte Teleskopkrone.
    In den herausnehmbaren Zahnersatz wird nun ein exakt passendes Gegenstück eingebaut, mit dem dann erst die Form des Zahnes rekonstruiert wird.
    Die Folge ist eine ganz exakte Passung der beiden Teile zueinander, so dass der Zahn anders als bei einer Modellgussprothese vollflächig, also körperlich, umfasst wird. Die Prothese wird daher zusätzlich gegen Kippung gesichert und sitzt besonders stabil. Da zum Zähneputzen die Prothese natürlich entfernt wird, erleichtert diese Konstruktion die Reinigung gerade der wichtigen Zahnfleischrandbereiche ganz erheblich: durch die zylindrische Form der Teleskopkrone sind die Randbereiche hervorragend zugänglich. Hierdurch erhöht sich die Lebensdauer des Zahnes. Zuletzt bietet eine solche Lösung bei Einbeziehung aller in einem Kiefer noch vorhandener Zähne die Möglichkeit der jederzeitigen Erweiterbarkeit. Geht einer der Ankerzähne dennoch verloren, kann die Prothese meist mit minimalen Umbaumaßnahmen (Verschluss des Außenteleskops durch Kunststoff) weiterverwendet werden. Größere Umbauten sind erst dann notwendig, wenn nur noch sehr wenige Restzähne vorhanden sind.
    Neben den genannten Vorteilen sollen jedoch zwei geringe Nachteile nicht unerwähnt bleiben:
    • Da die Prothese herausnehmbar ist, entstehen beim Einsetzen und Herausnehmen minimale Spannungen im Metallgerüst. Aus diesem Grunde kann die zahnfarbene Verkleidung (Verblendung) der Teleskopkronen nicht wie bei festsitzenden Kronen mit Keramik, sondern nur mit Kunststoff erfolgen. Dies wirkt optisch etwas weniger ansprechend. Zudem kommt es aufgrund der fehlenden Glasurmöglichkeit im Laufe der Zeit zu Verfärbungen. Diese sind jedoch durch eine professionelle Reinigung im Labor jederzeit entfernbar.
    • Da im Vergleich zur normalen Krone zwei Schichten Metall notwendig sind, ist die Dicke einer solchen Krone etwas höher als die einer keramisch verblendeten Krone. Es ist also entweder etwas mehr Substanz von Zahn abzutragen oder in Kauf zu nehmen, dass die Kronen etwas bauchiger sind als die natürlichen Zähne.

    Trotz dieser Nachteile sind Teleskopkronen ein sehr bewährtes, gut funktionierendes Verankerungssystem, das eine sehr gute Langzeitprognose aufweist und daher vor allem durch sein gutes Preis-Leistungs-Verhältnis überzeugt.

    Geschiebe


    Wenn neben einem stabilen, schaukelfreien Sitz Ihres Zahnersatzes auch eine hervorragende Ästhetik für Sie wichtig ist dann sind in den meisten Fällen Geschiebe die richtige Art, Ihren Zahnersatz zu verankern. Bei diesen handelt es sich um ein unsichtbares Verbindungselement, mit dem der herausnehmbare Zahnersatz an den verbliebenen Zähnen befestigt wird.
    Voraussetzung ist, dass an jedem Verankerungspunkt – benötigt wird mindestens ein Verankerungspunkt je Seite – mindestens noch zwei benachbarte Zähne vorhanden sind, die zudem stabil im Knochen verankert und nicht durch Parodontitis vorgeschädigt sein müssen.
    In diesem Falle erhalten diese beiden Zähne auf jeder Seite jeweils miteinander verbundene Kronen. Durch die Verbindung der Kronen miteinander – der Fachmann spricht von „Verblockung“ - werden die Zähne gegeneinander stabilisiert und können so die Kräfte aufnehmen, die über den an ihnen zu befestigenden herausnehmbaren Zahnersatz eingeleitet werden. An diesem „Kronenblock“ wird auf der Rückseite ein Verbindungselement angebracht. Setzen Sie nun die Prothese ein, übergreift die Kunststoffhülse den Metallzylinder auf voller Länge und fixiert die Prothese unsichtbar und dreidimensional.
    Da die Partner dieser Verbindung – Zylinder und Hülse – aus unterschiedlich harten Materialien bestehen, wird es im Laufe der Zeit zu einer geringen Abnutzung kommen, die aber nur die weichere Kunststoffhülse (die sogenannte Matrize) betrifft. Wird die Prothese also aufgrund dieser Abnutzung einmal locker, kann binnen weniger Minuten diese Matrize ausgetauscht werden. Ihre Prothese sitzt dann wieder genauso stabil wie am ersten Tag.
    Dieses Verfahren ist ebenfalls seit Jahrzehnten bewährt, und die meisten Patienten, die einen solchen Zahnersatz tragen, sind sehr zufrieden.
    Dennoch wollen wir auch die Nachteile nicht unerwähnt lassen:
    • Wegen der stabilen Verbindung und der damit verbundenen möglichen kippenden Wirkung auf die Ankerzähne sind zwei Kronen auf zwei stabilen Zähnen notwendig. Das heißt, dass für eine derartige Lösung mindestens vier Zähne mit Kronen versehen werden müssen.
    • Die Verblockung der Zähne erschwert die Mundhygiene am Zahnfleischrand. Das bedeutet, dass eine solche Lösung bei vorgeschädigten Zähnen nicht in Frage kommt und Sie besonderen Wert auf Zahnzwischenraumreinigung und regelmäßige unterstützende Zahnreinigung legen müssen, damit eine solche Versorgung lange hält
    • sobald einer der Ankerzähne verloren geht, ist eine komplette Neuanfertigung nötig

    Diese Versorgungsform ist damit eher nicht geeignet für Patienten mit wenigen oder vorgeschädigten Restzähne und eher nicht für ältere Menschen, die aufgrund sinkender Sehkraft oder manueller Geschicklichkeit oftmals Probleme mit perfekter Reinigung der Zahnfleischränder entwickeln.
    Liegen diese Ausschlusskriterien nicht vor, handelt es sich hier um eine bewährte, stabile, komfortable und optisch ansprechende Lösung, mit der die betroffenen Patienten sehr zufrieden sind.

    Totalprothesen (Vollprothesen)


    Unter einer Totalprothese versteht man in der Zahnmedizin die Versorgung eines oder beider völlig zahnlosen Kiefer mit herausnehmbarem Zahnersatz. Diese findet durch Unterdruck ihren Halt am Kiefer, saugt sich also quasi fest (Adhäsionsprinzip). Das Prinzip ist zu verstehen wie zwei aufeinander haftende Glasplatten mit einem Wasserfilm dazwischen. Solange keine Luft zwischen beide Platten kommt, bleiben sie aufeinander haften. Um diesen Effekt bei einer Prothese zu erreichen, muss diese besonders genau angepasst werden.
    Deshalb hält eine Totalprothese im Oberkiefer oftmals besser als im Unterkiefer: Zum einen ist die Kontaktfläche größer (es wird ja das gesamte Gaumendach bedeckt im Gegensatz zum hufeisenförmigen Zahnfortsatz im Unterkiefer), zum anderen liegt die Totalprothese im Oberkiefer ruhig auf, während sie im Unterkiefer durch die sich bewegende Zunge ständig verschoben wird.
    Aus diesem Grunde kommen die meisten Patienten nach einiger Gewöhnung mit einer Totalprothese im Oberkiefer meist gut bis sehr gut zurecht. Sie wissen genau, wie sie abbeißen müssen, damit die Prothese möglichst stabil haften bleibt. Haftcreme benötigen im Oberkiefer nur die wenigsten Patienten.
    Mit Totalprothesen im Unterkiefer sind meist nur die Patienten zufrieden, bei denen der Kieferkamm noch ausreichend hoch und breit ist, so dass sich die Prothese stabil auflagern kann. Hier hilft dann oft ein wenig Haftcreme. Ist der Kieferkamm im Unterkiefer flach und kaum noch vorhanden, kann oftmals nur noch durch eine Implantation geholfen werden.

  • Kronen- und Brückenversorgung

    Ist bei einem Zahn die Zerstörung bereits in einem fortgeschrittenen Stadium, so ist es in der Regel nicht möglich, Füllungen im Zahn sicher zu befestigen. Hier kommt die Seitenzahnkrone zum Einsatz.
    Wird dabei die gesamte natürliche Zahnform abgetragen, so spricht man von einer Vollkrone. Wird nur die Kaufläche vollständig ersetzt, spricht man von einer Teilkrone.
    Sinn und Zweck einer Krone ist es, einen beschädigten Zahn durch eine vollständige Ummantelung zu schützen. Diese Ummantelung kann aus Metall, Keramik oder (bei provisorischen Kronen) aus Kunststoff bestehen. Durch diesen Schutz soll der verbliebene natürliche Zahn möglichst lange erhalten bleiben.
    Bei der Auswahl des Materials gibt es verschiedenste Möglichkeiten:
    Metalllegierungen zählen zwar zu den stabilsten und langlebigsten Lösungen, kommen aber im Frontzahnbereich, bei ästhetisch anspruchsvollen Patienten auch im vorderen Seitenzahnbereich aus ästhetischen Gründen nicht in Frage.
    Oft wird Keramik eingesetzt, die mit einer Metallschale verbunden ist. Diese Kombination ist robust und trotzdem ästhetisch ansprechend. Diese Metall-Keramikkrone gilt heute allgemein als Standardlösung.
    Auf einer speziellen Metalllegierung wird dabei Keramikmasse aufgebrannt. Da der Metallkern mit der Keramik verblendet wird spricht man auch von einer Verblendkrone.
    Ebenso ist es möglich, mit zahntechnischem und zahnmedizinischem Mehraufwand das Metallgerüst auf der Außenfläche kürzer zu gestalten, so dass die Außenfläche der Krone auch im Randbereich ausschließlich aus Keramik besteht. Man spricht von einer "Keramikschulter". Diese Lösung verhindert das dunkle Durchscheinen der Kronenränder.
    Der Metallkern verleiht der Krone zwar eine hohe Stabilität, allerdings ist sie weniger transparent als eine Vollkeramikkrone. Speziell im Bereich der Frontzähne kann sich die Metall-Keramikkrone deshalb optisch von den natürlichen Nachbarzähnen unterscheiden.
    Die Nachteile der Metall-Keramikkrone: Die Ränder haben tendenziell eine dunklere Farbe und das kosmetische Ergebnis ist nicht so perfekt wie bei Vollkeramikkrone.
    Die Vollkeramikkrone ist unter ästhetischen Gesichtspunkten wohl die perfekteste Lösung. Hier wird der Zahn ausschließlich mit Keramik ummantelt und die natürliche Zahnfarbe kann so besonders gut nachgeahmt werden. Auch die Transluzenz, also die Lichtdurchlässigkeit, kann hier ähnlich dem natürlichen Zahn nachgeahmt werden. Auf ein Metallgerüst wird dabei komplett verzichtet. Um trotzdem eine hohe Stabilität zu erreichen, gibt es verschiedene Verfahren, die darauf basieren, dass zunächst ein hochfestes, keramisches Käppchen angefertigt wird, auf dem dann mit anderen Keramiken die Zahnform und Farbe gestaltet werden können.
    Eine Krone kann in den folgenden Fällen eingesetzt werden:

    • Ersatz einer Füllung, wenn nicht mehr ausreichend Zahnsubstanz zum Anbringen der Füllung vorhanden ist.
    • Schutz eines schwachen Zahns vor dem Zerbrechen
    • Restaurierung eines Risses in der Zahnstruktur
    • Befestigen einer Brücke
    • Abdeckung eines Zahnimplantats
    • Abdeckung eines stark verfärbten oder missgebildeten Zahns
    • Abdeckung und Schutz eines Zahns, der einer Wurzelkanalbehandlung unterzogen wurde.

    Eine Krone kann auch Basis für eine Brücke sein. Hier spricht man von einem Anker- oder Pfeilerzahn.

  • Implantate. Der etwas andere Zahnersatz.
  • Kiefer-Gesichts-Schmerz / CMD

    Falls Sie unter Nacken-und Rückenbeschwerden, Kiefergelenksschmerzen, häufige Kopfschmerzen, Tinnitus, Kiefergelenksknacken, Einschränkung beim Mundöffnen leiden, könnte eine sogenannte CMD der Grund sein.
    In diesem Fall eine klinische Funktionsanalyse sinnvoll. Bei dieser wird versucht, in einer speziellen Untersuchung die mitverantwortlichen Ursachen für die Beschwerden zu analysieren um eine Therapie generieren zu können.
    Die gesamte Behandlung des CMD-Krankheitsbildes ist oftmals keine kurzfristig Heilung versprechende Therapie. Sie erfordert Zeit und Geduld und beinhaltet eine breite interdisziplinäre Zusammenarbeit verschiedener Fachrichtungen.

  • Geplante parodontalchirurgische Behandlung

    Großen Wert legen wir darauf, dass Sie Art, Zweck und Hergang der vorgesehenen Maßnahmen gut kennen. Auch möchten wir, dass Sie die Vor- und Nachteile, Risiken und Probleme gut verstanden haben.

    PARODONTOSE – was ist das?


    Unter dem Begriff "Parodontose" versteht man im Allgemeinen eine weit verbreitete Erkrankung des Zahnbettes. Für den Zahnarzt stellt sie sich in verschiedenen Formen dar. Langsam, schleichend und fast schmerzlos werden Zahnfleisch, Wurzelhaut und Kieferknochen (der Zahnarzt sagt auch "Zahnhalteapparat"), zerstört. So können auch gesunde, kariesfreie Zähne ihre Funktion verlieren. Zusätzlich ist es unbehandelt ein dauerhafter Entzündungsherd der den gesamten Körper beeinträchtigt.
    Hauptursache der Erkrankung ist eine durch Bakterien ausgelöste Entzündung, Parodontitis genannt. Sie wird überwiegend durch Bakterien in Zahnbelägen hervorgerufen. Diese Bakterien erzeugen Giftstoffe und Säuren, die Zähne und Zahnfleisch angreifen. Zahnstein, klebrige Nahrungsreste, überstehende Füllungsränder und vieles mehr begünstigen die Bildung von bakteriellen Belägen (sogenannte. „Plaques“).
    Die Entzündung wird durch falsche Belastungen von Zähnen beschleunigt und verstärkt. Hierzu gehören z.B. Zahnlücken, falsche Zahnstellungen, nächtliches Knirschen, unbewusstes verkrampftes zusammenpressen der Zähne, mangelhafte Kautätigkeit durch zu weiche Nahrung.
    Auch chronische Allgemeinerkrankungen (z. B. Diabetes, Leberschäden) können in seltenen Fällen bei der Entstehung bzw. Verschlimmerung des Zahnbettschwundes eine Rolle spielen.
    Bereits erste Anzeichen einer beginnenden Parodontitis müssen erkannt und bekämpft werden. Merkmale dieser Entzündung sind Rötung, Blutungen und Schwellung des Zahnfleisches.
    Erfolgt keine Behandlung, bilden sich Zahnfleischtaschen, die mit Entzündungsflüssigkeit gefüllt sind. Dadurch wird der Kieferknochen abgebaut. Die Zähne erscheinen länger, sie lockern sich und gehen schließlich verloren.

    Behandlung


    Die Behandlung der Parodontitis richtet sich nach den Ursachen und dem Grad des Fortschritts der Erkrankung wie folgt:
    • Zuerst werden alle Entzündungsursachen sorgfältig beseitigt, zum Beispiel Plaques und Zahnstein entfernt (Professionelle Zahnreinigung), um die Regeneration des Körpers anzuregen.
    • Im fortgeschrittenen Stadium der Erkrankung werden vorhandene Zahnfleisch- und Knochentaschen beseitigt.
    • Bereits gelockerte Zähne können durch Verblockungen an den Nachbarzähnen stabilisiert werden.

    Unabdingbare Voraussetzung für einen Erfolg dieser Behandlung ist es, eine gewissenhafte Mundhygiene durchzuführen. Verabredete Kontrollbesuche bzw. Termine für eine regelmäßige professionelle Zahnreinigung nach abgeschlossener Parodontose-Behandlung sollten eingehalten werden. Nur dann ist diese Behandlung langfristig sinnvoll.
    Beachten Sie bitte, dass ein Dauererfolg weitgehend von Ihrer Mitwirkung abhängt.
    Für die Säuberung der Zahnzwischenräume sollten Sie neben der Zahnbürste, zusätzlich Zahnseide, Superfloss (spezielle Zahnseide) oder Interdentalbürstchen (Zwischenraumbürstchen) verwenden.

    Pflege von Zahnersatz


    Zahnersatz erfordert besonders gründliche Pflege. Herausnehmbarer Zahnersatz und abnehmbare Schienen sollten nach jeder Mahlzeit entfernt und gereinigt werden. Bei jedem Essen bildet sich ein Film von feinsten Speiseteilchen zwischen Zähnen und dem Ersatz; dieser ist eine willkommene Brutstätte für Bakterien. Zahnfleischentzündungen und Karies sind die Folgen.
    Brücken bzw. festsitzende Schienen werden wie die eigenen Zähne sorgfältig gereinigt.

    Essen


    „Schonen“ Sie Ihre Zähne nicht etwa durch besonders weiche Kost! Vielmehr sollten Sie gut und kräftig kauen (z.B. Vollkornbrot, Salate). So wird das Zahnfleisch gestrafft und die Ablagerung von Belägen verhindert.

    Temperaturempfindlichkeit


    Einzelne Zähne können vorübergehend gegen Temperaturreize empfindlich sein. Diese Erscheinung ist eine natürliche Folge der Zahnfleischstraffung. Wenden Sie sich an uns, wenn die Empfindlichkeit nicht von selbst abklingt.

    Kontrollen


    Zur Kontrolle des Behandlungserfolges sollten Sie in Zukunft regelmäßig individuelle unterstützende und vorbeugende Termine in Anspruch nehmen. Dies dient dazu erneuten Zahnfleischentzündungen rechtzeitig vorzubeugen und den erreichten Zustand zu erhalten! Wir empfehlen die professionelle Zahnreinigung.

  • Was ist Parodontitis?

    Ursachen einer Parodontitis


    Die gesunde Mundhöhle wird von über 700 Arten von Bakterien besiedelt, die überwiegend nützlich oder harmlos für den Menschen sind. Gingivitis oder Parodontitis entwickeln sich, wenn durch unzureichende Reinigung der Zähne die Zahnbeläge und damit die Menge der Bakterien zunehmen. Wird der zunächst weiche Belag bei der Zahnpflege nicht entfernt, verfestigt er sich durch Einlagerung von Mineralien: Es entsteht Zahnstein. Zahnstein fördert das Wachstum der Plaque Richtung Zahnwurzel. Zwischen Zahnwurzel und Zahnfleisch bildet sich ein Spalt, die Zahnfleischtasche. Sie stellt einen idealen Lebensraum für Bakterien dar.
    Gifte aus dem Bakterienstoffwechsel gelangen in das Zahnfleisch. Dort lösen sie eine Reaktion der körpereigenen Abwehr aus. Schweregrad und Verlauf der Zahnbetterkrankungen werden daher nicht nur von Menge und Art der Bakterien bestimmt, sondern auch von der individuellen Stärke der natürlichen Abwehr des Patienten. Zudem können weitere Risikofaktoren den Verlauf der Erkrankung beeinflussen.
    Ursache für eine Parodontitis ist immer die Ansammlung von Bakterien in Form der Zahnbeläge (Plaque). Ohne Beläge kann weder eine Gingivitis noch eine Parodontitis entstehen.

    Für weitere Informationen fragen Sie uns. Die Krankenkassen bieten hier auch hilfreiche Informationsmaterialien an oder besuchen Sie die Internetseiten der Deutschen Gesellschaft für Parodontologie.

  • Kinder und Jugendprophylaxe

    Wollen Sie Ihre Kinder sinnvoll durch die Zahnprophylaxe begleiten?
    Das Prophylaxeprogramm ist eine für jede Altersgruppe abgestimmte Maßnahme, die ausführliche Beratungen in Bezug auf Ernährung und Mundpflege durch Vorstellen verschiedener Zahnputztechniken beinhaltet. Zusätzlich werden hier ausserdem die Zähne lokal fluoridiert und die Seitenzähne bei Bedarf auch versiegelt. Die Therapie ist vom 6. bis zum 18. Lebensjahr ein Bestandteil der gesetzlichen Versicherung und ein wichtiger Baustein für ein gute zukünftige Mundgesundheit.
    Vor dem 6. Lebensjahr werden Kinder und Eltern im Rahmen der Früherkennungsuntersuchung ebenso über den altersgerechten Zustand des Gebisszustands aufgeklärt.

  • Vorbeugende Individualprophylaxe

    Zur Verringerung Ihres Kariesrisikos und für eine Parodontose-Prophylaxe soll bei Ihnen eine individuelle Vorsorge in regelmäßigen Abständen durch unsere Dentalhygienikerin erfolgen.
    Dies bedeutet, dass Ihre Mundhygiene unter Anleitung und Hilfe von Spezialpflegeutensilien optimiert und regelmäßig den Gegebenheiten angepasst wird. Zahnstein, Beläge und Verfärbungen werden gründlich entfernt, die Zahnzwischenräume, Zahnfleischtaschen werden mit speziellen Handinstrumenten gereinigt und die Zähne mittels einer Politur gesäubert und anschließend oberflächenversiegelt.
    Diese jeweilige Maßnahme wird nach GOZ (Gebührenordnung für Zahnärzte) Position 1040 „Professionelle Zahnreinigung“ berechnet, wobei sich die Kosten für die ca. 45–60 minütige Reinigung auf einen Betrag von 90,- € bis 120,- € (bei gewünschter Betäubung ca. 15,- € mehr) belaufen. Der Betrag für die PZR ist per Überweisung oder bar zu entrichten! Sie bekommen eine Rechnung von uns erstellt.
    Das auf Sie abgestimmte Intervall legt unsere Dentalhygienikerin mit Ihnen fest. Bei regelmäßiger Durchführung verhindert dies weitestgehend neue Kariesstellen, sowie Zahnfleisch- und Knochenrückgänge. Bestehende hochwertige Restaurationen bleiben über Jahre konstant.
    Viele gesetzliche Krankenversicherungen haben den Wert der regelmäßigen professionellen Zahnreinigung mittlerweile erkannt und geben bei Einreichung der Privatrechnung einen Zuschuss. Ob und in welcher Höhe erfragen Sie bitte bei Ihrer Krankenkasse.
    Da sich unsere Mitarbeiterin eine komplette Stunde für Sie freihält, bitten wir, wenn es nicht möglich ist Ihren Termin einzuhalten, um eine frühzeitige Absage!
    Sie haben noch Fragen? Sprechen Sie uns gerne an!

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